Strafverfolgung in Kongo
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Strafverfolgung in Fall Kongo

 

ICC-Chefankläger warnt Kriegsakteure in Kongo

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ICC-Chefankläger Luis Moreno-Ocampo hat die Kriegsakteure in Kongo aufgefordert keine weiteren Verbrechen in den kongolesichen Provinzen North und South Kivu zu begehen. “Die Verbrechen müssen aufhören. Die Menschen in beiden Provinzen North und South Kivu haben genug gelitten. Vergewaltigungen und Vertreibungen sind schwere Verbrechen und werden nicht ungesühnt bleiben."

SPIEGEL-Online über desolaten Zustand der Menschen und Menschenrechte in Ostkongo.

Die Arbeit des IStGH bei Aufarbeitung der Verbrechen in Kongo wird fortgesetzt

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Die Vorverfahrenskammer (Pre-Trial Chamber) des Internationalen Strafgerichtshofes hat am 26. September 2008 bekannt gegeben, dass sie die Vorwürfe gegen Germain Katanga and Mathieu Ngudjolo Chui aus Kongo für begründet erachtet und somit die Eröffnung des Verfahrens gegen die beiden in die Wege geleitet wird. Den beiden Kongolesen werden Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Last gelegt. Eines der Ankalgepunkte wird auch der Mißbrauch der Personen unter 15 Jahren als Kindersoldaten sein, was nach dem Artikel 8(2)(b)(xxvi) IStGH-Statut als Kriegsverbrechen strafbar ist.

Pressemitteilung zur Entscheidung der Vorverfahrenskammer

Dritter Angeklagter vor dem IStGH: Mathieu Ngudjolo Chui

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Kongolese Mathieu Ngudjolo Chui wurde am 06.02.2008 von kongolesischen Behördern verhaftet und an den IStGH in Den Haag überstellt. Ihm wird zur Last gelegt, dass er in seiner früheren Funktion als Anführer des National integrationist Front (FNI) und jetztgen Position als Kolonel der kongolesischen Nationalarmee Kriegsverbrechen und die Verbrechen gegen die Menschlichkeit nach Artikeln 7 und 8 des Römischen begangen hatte. Nähere Informationen befinden sich auf der IStGH-Homepage.